Die Wartburg-Gespräche katholischer Burschenschafter 1990 - 2009

Inhalt:

1) Allgemeines
2) Zur Geschichte
3) Die Themen
4) Referenten, Moderatoren und Festredner
5) Zelebranten der Festgottesdienste
6) Dokumentationsbände
7) Kontakt


1) Allgemeines

Die Wartburggespräche katholischer Burschenschafter des RKDB waren eine gesellschaftspolitische Veranstaltungsreihe, die von 1990 bis 2009 jährlich im September bzw. Oktober auf der Wartburg veranstaltet wurden.

Initiator und spiritus rector war der Bonner Arzt Dr.med. Dr.phil. Franz Josef Klassen (1931-2011), langjähriger Philistersenior der KDB Sigfridia zu Bonn, der nach der Maueröffnung die Gelegenheit ergriff, Eisenach als einen studentengeschichtlich bedeutsamen und im Herzen Europas gelegenen Veranstaltungsort für die Auseinandersetzung mit Themen der Zeit zu wählen. In besonderem Maße wurde das Ziel verfolgt, den Dialog zwischen den Menschen aus Ost und West zu ermöglichen, Verständnis füreinander zu entwickeln und die Folgen der langen Teilung unseres Vaterlandes überwinden zu helfen. Dies galt zuvorderst auch mit Blick auf die Jugend im wiedervereinten Deutschland. Aber nicht nur den Jugendlichen in unserem Land, sondern auch denen vor allem aus Osteuropa sollte ein Ort der Begegnung und eine Plattform des Dialogs eröffnet werden. Dies ist mit den Wartburggesprächen in hervorragender Weise gelungen.

Aus dem Kreise seiner Verbindung, verstärkt durch weitere Mitglieder aus Ringburschenschaften und dem Ringrat des RKDB, wurde das "Vorbereitende Komitee der Wartburg-Gespräche" gegründet, welches die Aufgabe hatte, die organisatorische sowie inhaltliche Vorbereitung und Durchführung der Gespräche zu übernehmen.

Unterstützt bzw. gefördert wurden die Gespräche in unterschiedlich starkem Maße u.a. durch die Deutsche Bischofskonferenz, den Freistaat Thüringen, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Wartburg-Sparkasse Eisenach sowie Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen.

Neben einem verbindungsstudentischen Rahmenprogramm waren der Europakommers und ein Vortragssymposium mit ausgewählten, überwiegend prominenten Referentinnen und Referenten zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen Hauptprogrammpunkte. Jedes Wartburg-Gespräch hatte ein individuelles Leitthema (s.u.).

In der Regel begann die Tagung am Freitag mit einem Begegnungsabend der Teilnehmer im Eisenacher "Hotel Kaiserhof". Am Samstagvormittag fand das Vortragssymposium im "Hotel auf der Wartburg" statt, das mit einem gemeinsamem Mittagessen schloss. Am frühen Abend wurde ebenda ein gemeinsames Abendessen eingenommen, im Anschluss der Europakommers des RKDB begangen, auf dem ein prominenter Festredner den Vortrag hielt. Am Sonntagmorgen wurde ein Pontifikalamt – meist in der St. Elisabeth-Kirche zu Eisenach – gefeiert, die Veranstaltung endete im Anschluss mit einem gemeinsamen Mittagessen wiederum im "Hotel Kaiserhof".


2) Zur Geschichte

Mit der Grundsatzung aus dem Jahr 1952 hat der Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften (RKDB) seine Mitglieder verpflichtet, sich aktiv für die Einheit und Freiheit Deutschlands und die europäische Einigung einzusetzen.

In den Jahren der deutschen Teilung sind die katholischen deutschen Burschenschaften mit deutschland- und europapolitischen Bildungsprogrammen, innerdeutschen- und Berlin-Seminaren sowie mit zahlreichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen dem Geist der Trennung und des Partikularismus entgegengetreten. Dies geschah nicht selten auch entgegen den Strömungen der Zeit und entgegen der Auffassung mancher Politiker.

Nach dem Fall der innerdeutschen Grenzen und der Berliner Mauer im November 1989 setzte die KDB Sigfridia zu Bonn als eine der Gründungsburschenschaften des RKDB mit dem Europakommers am 28. April 1990 an historischer Stätte auf der Wartburg, an dem auch erstmals studentische Korporationen von den Hochschulorten der damals noch existierenden DDR teilnahmen, ein Zeichen, "bei aller Freude über die Vereinigung des geteilten Deutschlands, das größere Ziel der europäischen Einigung nicht zu vergessen".

Ein Blick auf die Tagungsprogramme zeigt auf, welche exzellenten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie der Kirchen gewonnen werden konnten (s.u.), die durch ihre Referate dazu beitrugen, dass die Veranstaltungen eine große Resonanz im deutschen und europäischen Raum fanden.

Bei allen Veranstaltungen zeigte sich aber auch, dass das erhoffte "Zusammenwachsen" der Menschen in Ost und West einen Prozess des gegenseitigen Verstehens erfordert, der nicht nur langwierig, sondern auch schmerzhaft ist. Da Demokratie und Wirtschaftsentwicklung im Bewusstsein der Bürger eng miteinander verbunden sind, haben die Teilnehmer der Wartburg-Gespräche sich immer bemüht, nicht dem Angebot der Emotionen zu erliegen. Ohne die Bedeutung der kontroversen Standpunkte im Rahmen der Diskussionen herunterzuspielen, sollten die Wartburg-Gespräche Hoffnungsträger für die Zukunft in Europa sein und über die Vermittlung von Einzelinformationen hinaus zu jener tiefen Einsicht in die Zusammenhänge historischen und zeitgeschichtlichen Geschehens führen, aus denen bei allen Dissonanzen der Wille zum gemeinsamen Überwinden wächst.

In den jährlichen Grußworten zu den Veranstaltungen haben nicht nur die politischen Repräsentanten unseres Staates und exzellente Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, sondern auch die Vertreter der Kirchen den Organisatoren, Referenten und Teilnehmern und allen, die sich für eine hoffnungsvolle Zukunft unseres wiedervereinigten Vaterlandes in einem vereinten Europa einsetzen, nicht nur gedankt, sondern auch deren Begeisterung und Engagement für das Eintreten im Rahmen der Einigung Europas und dessen auf humanen, ethischen und christlichen Maximen begründeten Wertvorstellungen begrüßt. Die bisher erschienene fünfbändige Dokumentation der Wartburg-Gespräche von 1990 bis 2006 mit allen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen (s.u.) ist in diesem Sinne auch als lebendiges Zeugnis der jüngsten Zeitgeschichte zu werten.

Im Vorfeld des 20. Wartburg-Gespräches wurde nach Abwägung verschiedenster Aspekte die Entscheidung getroffen, die in voller Blüte stehende und sich großer Resonanz erfreuende Veranstaltungsreihe zu beenden. Nach Abstimmung des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Vorbereitenden Komitee wurde im September 2010 das 1. Wartburg-Gespräch des CV mit einem neuen Veranstaltungsprofil abgehalten, das sich nunmehr als neue Tagung auf der Wartburg etablieren will.


3) Die Themen

1. WG (20.-22. Oktober 1990): Soziale Marktwirtschaft – Chancen und Verpflichtungen

2. WG (12.-14. Oktober 1991): Chancen der Einheit – Dissonanzen des Wandels

3. WG (10.-12. Oktober 1992): Unsere gemeinsame Zukunft in einem gemeinsamen Europa

4. WG (1./2. Oktober 1993): Braucht die Bundesrepublik Deutschland eine neue Verfassung?

5. WG (30. September - 2. Oktober 1994): Was macht die deutsche Einheit so schwierig? – Versuch einer Zwischenbilanz nach 4 Jahren

6. WG (30. September - 2. Oktober 1995): Deutschland und Europa auf dem Weg in das 3. Jahrtausend – Zwischen Skepsis und Euphorie

7. WG (20.-22. September 1996): Die Staatswerdung Europas – Das Ende nationaler Streitigkeiten?

8. WG (26.-28. September 1997): Die Osterweiterung der Europäischen Union

9. WG (18.-20. September 1998): Die Europäische Union – aus Sicht der USA, der Russischen Föderation, der VR China und der Schweiz

10. WG (17.-19. September 1999): Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland

11. WG (22.-24. September 2000): Die Bedeutung der christlichen Kirchen und die Bewahrung christlicher Traditionen – eine Wertediskussion im vereinten Deutschland

12. WG (14.-16. September 2001): Ethische Grenzen naturwissenschaftlicher und humanmedizinischer Forschung – Forschung am Menschen, Forschung für den Menschen

13. WG (11.-13. September 2002): Christentum, Islam, Judentum – im Spannungsfeld der Kulturen

14. WG (12.-14. September 2003): Die Osterweiterung der Europäischen Union – politische, kulturelle und religiöse Aspekte

15. WG (24.-26. September 2004): Die Globalisierung – eine Herausforderung für eine neue Weltordnung und die Bedeutung der Medien

16. WG (16.-18. September 2005): Der Wirtschaftsstandort Deutschland und seine Zukunftschancen – Quo vadis Deutschland, quo vadis Europa?

17. WG (22.-24. September 2006): Forschungsstandort Deutschland, seine Rahmenbedingungen, Chancen, Grenzen – Aspekte im europäischen Vergleich

18. WG (14.-16. September 2007): Hält der Generationenvertrag – Demographie im Wandel

19. WG (19.-21. September 2008): Europa – eine Herausforderung für die Nationalstaaten

20. WG (4.-6. September 2009): Chancen und Risiken bei der Lösung der globalen finanz- und wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten


4) Referenten, Moderatoren und Festredner

Dr. OLIVER ADLER, Leiter Research und Kommunikation Portfolio Management UBS AG (9. WG)

DIETER ALTHAUS MdL, Landesminister a.D., Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag des Freistaates Thüringen (11. WG), Ministerpräsident des Freistaates Thüringen (15. u. 16. WG)

DIETER BALKHAUSEN, Redaktionsleiter für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik beim ZDF (9. WG)

MICHAEL BARTSCH, Pressestelle des Landtags des Freistaates Sachsen (2. WG)

Dr. TIM BECKER, Forschungsinitiative für Musik- und Kulturwissenschaften Bamberg (17. u. 18. WG)

Prof. Dr. MICHAEL BEHNEN, Seminar für Neue und Neueste Geschichte an der Universität Göttingen (2. WG)

KURT BEIER, Senior Vice President (ret.) Bank of America – Bank Consultant (9. WG)

MATTHIAS BELAFI, Referat Gesellschaft und Soziales und Europäische Union der Deutschen Bischofskonferenz (20. WG)

Prof. Dr. WOLFGANG BERGSDORF, Präsident der Universität Erfurt (15. WG)

ERIK BETTERMANN, Bevollmächtigter der Freien Hansestadt Bremen beim Bund (7. WG), Intendant der "Deutschen Welle" (15. WG)

PETER BILLIG, Oberstudiendirektor "Collegium Josephinum" Bonn (11. WG)

Dr. GEORG BIRGELEN, Stellv. Leiter der Bonner Vertretung der Europäischen Kommission (9. WG)

Dr. NORBERT BLÜM MdB, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (5. WG)

DANIEL BRAUN, Konrad-Adenauer-Stiftung (19. WG)

Dr. Dr. h.c. HANS-PETER BRODHUN, Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister der Stadt Eisenach (2.-10. WG)

ELMAR BROK MdEP, Vorsitzender der EVP-Gruppe im Europäischen Konvent (14. WG)

RAINER BRÜDERLE MdB, Landesminister a.D., Stellv. Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion (10. WG)

Prof. Dr. Drs. h.c. MEINHARD CLASSEN, Präsident der internationalen Gastroenterologenvereinigung (17. WG)

Dr. RALF GEORG CZAPLA, Germanistisches Seminar an der Universität Heidelberg (17. WG)

WOLFHART CHEVALIER, Senatsrat in der Landesvertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund (4. WG)

PETER CLEVER, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (16. WG)

Dr. JOACHIM DEGNER, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der privaten Bausparkassen (1. WG)

Pater DIETGER DEMUTH CSsR, Hauptgeschäftsführer Renovabis e.V. (15. WG)

Prof. Dr. OTTO DEPENHEUER, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Mannheim (4.,5.,7. u. 9. WG), Lehrstuhl für Allgemeine Staatslehre, Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Köln (10.-13. u. 15. WG)

Dr. BERNHARD DITTRICH, Regens des Priesterseminars des Bistums Erfurt (2. WG)

MATTHIAS DOHT, Oberbürgermeister der Stadt Eisenach (17. WG)

JOSEF DUCHAČ, Regierungsbevollmächtigter für den Bezirk Erfurt (1. WG)

WOLFGANG EGERTER, Staatssekretär in der Thüringer Landesvertretung beim Bund (2. u. 4. WG)

MAJA EIB, Konrad-Adenauer-Stiftung (17. u. 18. WG)

Dr. STEPHAN EISEL MdB (19. WG)

Prof. Dr. CHRISTIAN E. ELGER, Direktor der Klinik für Epileptologie des Universitätsklinikums Bonn (17. WG)

CHRISTIAN FORST, Ministerialdirigent im Bundesministerium der Finanzen (1. WG)

Prof. Dr. PETER FRANKENBERG, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (17. WG)

JOHANNES FRÖHLINGS, Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes (1.,3. u. 6. WG)

Bischof Dr. IVO FÜRER, St. Gallen / Generalsekretär der Europäischen Bischofskonferenz (6. WG)

Dr. HELMUT GABEL, Internist / Aue (2. WG)

Prof. Dr. Dr. KARL GABRIEL, Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster (11. WG)

Dr. KARL HEINZ GASSER, Staatssekretär im Justizministerium des Freistaates Thüringen (4. WG), Justizminister des Freistaates Thüringen (14. WG)

Dr. h.c. HELMUT GEIGER, Präsident der Deutschen Sparkassen-Stiftung (7. WG)

MATTHIAS GIERTH, Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Innenpolitik "Rheinischer Merkur" (13.-16., 19. u. 20. WG)

HANS E. GIESE, Verbandsgeschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (3. WG)

Prof. Dr. JENS GOEBEL MdL, Kultusminister des Freistaates Thüringen (15. u. 17. WG)

Prof. Dr. HERBERT GOTTWALD, Direktor des Historischen Instituts an der Universität Jena (3. WG)

Weihbischof FRANZ GRAVE, Essen / Mitglied der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz (5. WG)

Dr. UWE GRÜNING MdL (2. WG)

Dr. JIRI GRUSA, Botschafter der Tschechischen Republik (7. WG), Director Vienna School of International Studies (20. WG)

Prof. Dr. GENNADY V. GRUSCHEWOJ, Leiter der christlich-demokratischen Bürgerbewegung in Belarus (8.-10. WG)

HORST GÜNTHER MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (6. WG)

Prof. Dr. GERD HABERMANN, Vorsitzender der Hajek-Stiftung und Institutsdirektor des Unternehmerinstituts der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer e.V. (16. WG)

Dr. CHRISTIAN HAFKE, Ressortleiter Banken "Deutsche Börsenzeitung" (1. WG), Lehrbeauftragter am Europa-Institut an der Universität des Saarlandes (3. WG)

JOSEF HECKEN, Landesminister a.D., Präsident des Bundesversicherungsamtes Bonn (20. WG)

Dr. HELMUT HERLES, Chefredakteur des Bonner "General Anzeiger" (6.-10. WG), Chefkorrespondent ebenda (11.-17. WG), Publizist (17.-20. WG)

Landesbischof ROLAND HOFFMANN, Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen (3. WG)

Prof. Dr. GERHARD HÖVER, Prodekan der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Bonn, Lehrstuhl für Moraltheologie (12. WG)

Dr. WERNER HOYER MdB, Staatsminister im Auswärtigen Amt (7. WG)

Prof. Dr. PETER M. HUBER, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Öffentliches Wirtschafts- und Umweltrecht an der Universität Jena (4. u. 10. WG), Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie an der Universität München (14. u. 20. WG)

Dr. BARBARA HUBER-RUDOLPH, Leiterin der Christlich-islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle CIBEDO, Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (13. WG)

Prof. Dr. JOSEF ISENSEE, Vorstand des Instituts für Öffentliches Recht an der Universität Bonn (6. WG)

Dr. HANS JÄCKEL, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft Inland DZ Bank AG (8. WG)

HANS DIETER JOHN, Abteilungsdirektor der Allgemeinen Hypo-Bank (1. WG)

HANS KAISER, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Freistaates Thüringen (15. WG)

Dr. MARTIN KASPARI, Landrat bzw. Landrat a.D. des Wartburgkreises (2.-17. WG)

ANDRIS KESTERIS, Botschafter der Republik Lettland (8. WG)

GEORGE KHOURY, Redakteur bei der "Deutschen Welle" (15. u. 16. WG)

KLAUS KIRCHER, Geschäftsführer der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz (13. WG)

BERND KLASSEN, stud. iur. (1. Europa-Kommers April 1990)

ANDREAS KLEINE-KRANEBURG, Konrad-Adenauer-Stiftung, Leiter des Bildungswerks – Politische Bildung (5.-16. WG)

Prof. Dr. NORBERT KLEINHEYER, Verbandsgeschäftsführer, Allgemeiner Vertreter des Geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (16. u. 20. WG)

HANS-ULRICH KLOSE MdB, Stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages (14. WG)

HANS KOSCHNICK, Bürgermeister a.D. und ehem. EU-Verwalter in Mostar (7. WG)

MICHEL KRANZ, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bonn (7. WG)

Dr. WOLFRAM KREISEL, Referent für Forschung und Technikfolgeabschätzung der FDP-Bundestagsfraktion (17. WG)

MICHAEL KRETSCHMAR MdB, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Forschung der CDU-Bundestagsfraktion (17. WG)

Prof. Dr. DANIEL KROCHMALNIK, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (13. WG)

MART LAAR, Ministerpräsident a.D. der Republik Lettland (8. WG)

Dr. VLADISLAV LABUDEK, Gesandter an der Botschaft der Tschechischen Republik (8. WG)

GEREON LAMERS, Konrad-Adenauer-Stiftung (2. WG)

ARMIN LASCHET, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (18. WG)

Prof. Dr. HANS-DIETER LAUX, Geographisches Institut an der Universität Bonn (18. WG)

Prof. Dr. Dr. h.c. URSULA LEHR, Bundesministerin a.D. (18. WG)

Prof. WILLY LEONHARDT, Minister für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes (6. WG)

CHRISTINE LIEBERKNECHT MdL, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten (3. WG), Bevollmächtigte beim Bund des Freistaates Thüringen (7. WG)

Dr. PETER LIESE MdEP, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik der EVP/ED-Fraktion des Europäischen Parlamentes (12. WG)

Dr. MICHAEL LIPPERT, Staatssekretär im Innenministerium des Freistaates Thüringen (4. WG)

Pater Prof. Dr. WERNER LÖSER SJ, Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Theologischen Hochschule Sankt Georgen (13. WG)

MARTIN LOHMANN, Chefredakteur der "Rheinzeitung" (15. WG)

Erzbischof LONGIN, Ständiger Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Moskauer Patriarchat (13. WG)

ILIJA LUKANOVIC, Generalkonsul der Republik Kroatien (8. WG)

Prof. Dr. JAMAL MALIK, Lehrstuhl für Islamwissenschaften an der Universität Erfurt (13. WG)

ALEXANDRA MEHNERT, Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt (20. WG)

MICHAEL MERTES, Stellv. Chefredakteur "Rheinischer Merkur" (11. u. 15. WG), Dimap consult Politik und Kommunikation GmbH (16. WG), Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen und Bevollmächtigter des Landes beim Bund (18.-20. WG)

FRIEDRICH MERZ MdB, Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (10. WG)

Prof. Dr. HANS JOACHIM MEYER, Minister für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (12. WG)

Dr. HANS GERD MICHELS, Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt (4. u. 6. WG)

Dr. HUBERTUS VON MORR, Ministerialdirigent im und Leiter der Dienststelle Berlin des Bundeskanzleramts (9. WG), Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg (19. WG)

BERNWARD MÜLLER MdL, Minister für Kultus des Freistaates Thüringen (20. WG)

Dr. GOTTFRIED MÜLLER, Präsident des Landtages des Freistaates Thüringen (3. WG)

OSKAR MÜLLER, Vorstand der Volksbank Bonn Rhein-Sieg (8. WG)

Dr. KARL-FRIEDRICH NAGEL, Ministerialrat und Leiter des Referates "Grundsatzfragen der Raumfahrt ESA" im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (19. WG)

GEORG NASSAUER, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates des Siemens-Konzerns (16. WG)

Prof. Dr. Dr. h.c. ELISABETH NOELLE-NEUMANN, Institut für Demoskopie Allensbach – Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH (5. u. 10. WG)

Erzbischof Prof. Dr. Dr. ALFONS NOSSOL, Oppeln (14. WG)

Prof. Dr. Dr. WOLFGANG OCKENFELS OP, Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Trier (16. WG)

Prof. Dr. GEORG-BERNDT OSCHATZ, Landesminister a.D., Direktor bzw. Direktor a.D. des Bundesrates (10.,14.,16. u. 19. WG)

Pater WINFRIED PAULY CSsR, Seelsorger-Streetworker-Supervisor, Deutsche Gesellschaft für Supervision (11. u. 12. WG)

Dr. ERNST PIEHL, Task Manager Generaldirektion Ia der Europäischen Kommission (9. WG)

Prof. Dr. ERNST PLAUM, Lehrstuhl für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der Katholischen Universität Eichstätt (2. WG)

AVI PRIMOR, Botschafter a.D. des Staates Israel und Vizepräsident der Universität Jerusalem (13. WG)

Prof. Dr. PETER PROPPING, Professor für Humangenetik am Universitätsklinikum Bonn und Prorektor der Universität Bonn (6. WG), Mitglied des Nationalen Ethikrates (12. WG)

Prof. Dr. GÜNTER REINKEN, Landwirtschaftskammer Rheinland (1. Europa-Kommers April 1990)

MARGOT VON RENESSE MdB, Vorsitzende der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Recht und Ethik der modernen Medizin" (12. WG)

ROLAND RICHWIEN, Staatsekretär im Ministerium für Bau und Verkehr des Freistaates Thüringen (18. WG)

HANS CHRISTOPH M. RIES, "Der Platow Brief" (1. u. 3. WG)

ULRICH RINGS, Prokurist der Deutschen Siedlungs- und Landesrentenbank (1. WG)

Prof. Dr. GÜNTER RINSCHE MdEP, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament (3. WG)

Prof. Dr. GERHARD ROBBERS, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Kirchenrecht, Staatsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Trier (14. WG)

Prof. Dr. JOSEF RÖMELT CSsR, Lehrstuhl für Moraltheologie und Ethik an der Universität Erfurt (12. WG)

SUN RONGMIN, Geschäftsträger a.i. der Volksrepublik China (9. WG)

JÜRGEN ROSORIUS, Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks (2.-4. WG)

Dr. ANNETTE SCHAVAN MdL, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und Stellv. Vorsitzende der CDU (10.,13.,15 u. 16. WG)

MANFRED SCHERER, Staatssekretär im Justizministerium des Freistaates Thüringen (11. WG)

GERHARD SCHEUERER, Präsident des Landesamtes für Statistik des Freistaates Thüringen (5. WG)

FRIEDRICH G. SCHLUMBERGER, Konrad-Adenauer-Stiftung (1. WG)

RENATE SCHMIDT MdL/MdB, Vorsitzende der Bayerischen SPD-Landtagsfraktion und Stellv. Vorsitzende der SPD (10. WG), Bundesministerin a.D. (18. WG)

Dr. GÜNTER SCHMIDT, Oberstudiendirektor "Martin Luther-Gymnasium" Erfurt (11. WG)

BURGHARD SCHNEIDER, Staatssekretär im Umweltministerium des Saarlandes (4. WG)

GERHARD SCHNEIDER, Oberbürgermeister der Stadt Eisenach (11.-16. WG)

GÜNTHER SCHÖDEL, Deutscher Botschafter a.D. in Peking und Neu Delhi (3. WG)

FRANZ SCHUSTER MdL, Innenminister (3.-5.) bzw. Minister für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur des Freistaates Thüringen (6.-13. WG), Minister a.D. (14. u. 15. WG)

Prof. Dr. FARUK ┼×EN, Direktor des Zentrums für Türkeistudien e.V., Institut an der Universität-Gesamthochschule Essen (14. WG)

HEIKO RAYMUND SEUFER, Kursmaklerstellvertreter der Frankfurter Wertpapierbörse (1. WG)

WASSILIJ N. SMIRNOW, Generalkonsul der Russischen Föderation (9. WG)

Dr. h.c. LOTHAR SPÄTH, Ministerpräsident a.D., Vorsitzender der Geschäftsführung der Jenoptik GmbH (6. WG)

Dr. BERND SPIEKERMANN, Ministerialrat im Bundesministerium der Finanzen, Leiter Gesamtreferat für europäische Finanzfragen (8.-10. WG)

Pater Dr. BASILIUS STREITHOFEN OP, Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg (2. WG)

CLEMENS STROETMANN, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (3. u. 4 WG)

JÖRG TAUSS MdB, Sprecher für Bildung, Forschung und Medien der SPD-Bundestagsfraktion (17. WG)

PETER TE REH, Hauptreferent beim Deutschen Städtetag (2. u. 4.-20. WG)

Dr. RÜDIGER THIELE, Staatsekretär im Wirtschaftsministerium des Freistaates Sachsen (2. WG)

Prof. Dr. MICHAEL TROWITZSCH, Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Universität Jena, Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen (11. WG)

J. PATRICK TRUHN, Generalkonsul der USA (9. WG)

Dr. ARVYDAS VIDZIUNAS, Stellv. Vorsitzender des Parlaments der Republik Litauen (8. WG)

Dr. HANS JOCHEN VOGEL MdB, Bundesminister a.D., Mitglied der Gemeinsamen Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat (4. WG)

Prof. Dr. BERNHARD VOGEL MdL, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen (8. u. 10. WG), Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung (19. WG)

RAINER VOIGT, Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (3. WG)

KERSTEN WETZEL MdB, Stellv. Sprecher der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Prof. Dr. OTMAR WIESTLER, Lehrstuhl für Neuropathologie am Universitätsklinikum Bonn (12. WG)

Dr. DOROTHEE WILMS MdB, Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen (1. Europa-Kommers April 1990).

Dr. THOMAS WURZEL, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Kassel (13.-18. WG)

Dr. WOLFGANG ZELLER, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft., Soziales und Verkehr des Freistaates Sachsen (7. WG)

MEI ZHAORONG, Botschafter der Volksrepublik China (3. WG)

Prof. Dr. KARL ZILLES, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich (12. u. 17. WG)

Prof. Dr. Dr. ULLRICH ZWIENER, Präsident des "Collegium Europaneum Jenense" (3. WG)


5) Zelebranten der Festgottesdienste

Pfarrer bzw. Dechant RAIMUND BECK, Eisenach (12.-20. WG)

Weihbischof HANS-JOSEF BECKER, Paderborn (11. WG)

Pater Provinzial DIETGER DEMUTH CSsR, Köln (4., 12. u. 13. WG), Hauptgeschäftsführer Renovabis e.V., Freising (17. u. 19. WG)

Monsignore StD. a.D. GÜNTHER VON DEN DRIESCH, Sankt Augustin (16.-20. WG)

Domkapitular Pfarrer Dr. HANS-ANDREAS EGENOLF, Eisenach (2. u. 8.-10. WG)

Weihbischof FRANZ GRAVE, Essen (7., 12., 15. u. 19. WG)

Pfarrer i.R. ALEXIS HOFFMANN, Echternach (2. WG)

Weihbischof i.R. WALTER JANSEN, Köln (13. WG)

Weihbischof i.R. JOHANNES KAPP, Fulda (20. WG)

Erzbischof u. Metropolit HENRYK JÓZEF MUSZYŃSKI, Gnesen (8. WG)

Erzbischof Prof. Dr. Dr. ALFONS NOSSOL, Oppeln (14. u. 17. WG)

Weihbischof Prof. Dr. LUDWIG SCHICK, Fulda (10. WG)

Prof. Dr. ALFRED SCHUCHART SAC, Vallendar (3. WG)

Pfarrer Dr. ULRICH SELLIER, Lenzerheide (5. WG), Leverkusen (12., 13. u. 20. WG)

Erzbischof GEORG KARDINAL STERZINSKY, Berlin (9. u. 18. WG)

Bischof Dr. JOACHIM WANKE, Erfurt (6. WG)

Prof. Dr. ALFONS WEISER SAC, Vallendar (3. WG)


6) Dokumentationsbände

Band I: Wartburg-Gespräche katholischer Burschenschafter 1990 – 1992; 224 Seiten, gebunden und bebildert (schwarz-weiß).

Band II: Wartburg Gespräche katholischer Burschenschafter 1993 – 1995; 269 Seiten, gebunden und bebildert (schwarz-weiß).

Band III: Wartburg Gespräche katholischer Burschenschafter 1996 – 1999; 275 Seiten, gebunden und bebildert (schwarz-weiß).

Band IV: Wartburg Gespräche katholischer Burschenschafter 2000 – 2003; 281 Seiten, gebunden und bebildert (schwarz-weiß / farbig).

Band V: Wartburg Gespräche katholischer Burschenschafter 2004 – 2006; 226 Seiten, gebunden und bebildert (schwarz-weiß / farbig).

nota bene: Die Bände können über das Sekretariat des RKDB bezogen werden (s.u.)!


7) Kontakt

Sekretariat des RKDB
Baumschulallee 3
D - 53115 Bonn

kontakt@rkdb.de
www.rkdb.de